Viszerale Osteopathie – Teil 1
Die Organe verstehen – Zusammenhänge im Pferdekörper erkennen
Viele wiederkehrende Läsionen der Wirbelsäule haben ihre Ursache in der Tiefe. Denn die Organe haben Einfluss auf die Wirbelsäule – und umgekehrt. Außerdem sehen wir in der osteopathischen Behandlung immer mehr Pferde mit Magen-, Darm- oder Atemwegsproblemen. Umso wichtiger ist es, auch die Organe in unsere osteopathische Arbeit einzubeziehen.
Viszerale Arbeit beim Pferd
Die viszerale Arbeit am Pferd galt aufgrund der hohen Bauchdeckenspannung lange Zeit als unpraktikabel. Doch mithilfe indirekter Techniken können wir Restriktionen erspüren sowie die Eigenbewegung und Funktion der Organe positiv beeinflussen.
Die hohe Bauchdeckenspannung des Pferdes und das Erspüren in der Tiefe erfordern viel Übung. Deshalb arbeiten wir praxisorientiert und lassen zwischen beiden Einheiten ausreichend Zeit zum Üben.
Was dich im ersten Teil erwartet
Im ersten Teil widmen wir uns den Grundlagen der viszeralen Osteopathie, der Bedeutung der Fasziengürtel für die viszerale Arbeit sowie möglichen Organrestriktionen.
Nach dem theoretischen Teil behandeln wir diese im Sinne einer ganzheitlichen Osteopathie. Ebenso spannend wie aufschlussreich ist die Organsprache, die wir ebenfalls in den Kurs integrieren.
Darüber hinaus vermitteln wir Kenntnisse zu den Reflexzonen der Haut (Dermatomen). Wir freuen uns auf einen tiefgehenden Kurs mit Euch.
Kursinhalt Teil 1
- Einführung in die viszerale Therapie
- Motilität und Mobilität der Organe
- Erspüren von Restriktionen
- Störungen der Organbeweglichkeit erkennen
- Fasziengürtel und ihre Bedeutung für den Pferdekörper sowie die viszerale Behandlung
- Theorie und Praxis zu Lunge, Herz, Magen und Leber
Dozentin: Nicola Timpe
Dauer: Samstag & Sonntag: 9:00-15:30 Uhr
Kosten: 390,- EUR inkl. vegetarischem Mittagessen
